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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich richtet in einem Streit zwischen Abt Peter von Saint-Remi zu Reims und G(oswin) von Meerssen ein Mandat an den letzteren zugunsten der Propstei Meerssen unter Propst Werner.

Empfänger:
G(oswin) Meerssen Meerssen

Überlieferung/Literatur

Deperditum; erwähnt in der Urkunde Ph(ilipps von Heinsberg), des Domdekans von Köln und Archidiakons von Lüttich, von (1165/66), ed. Ramackers, Niederrheinische Urkunden, Ann. d. histor. Ver. f. d. Niederrhein 121 (1932) 72 no 5 und ders., Papsturkunden in den Niederlanden, 249 no 114; MG. DF. I. *1144.

Kommentar

Zur zeitlichen Einordnung der Urkunde Philipps vgl. Ramackers, Niederrheinische Urkunden, ebda., Vorbemerkung. Der Auftrag des Kaisers könnte im Spätherbst 1165 ergangen sein, als er am Niederrhein weilte und Philipp bei Hofe bezeugt ist (DF. I. 496 = Reg. 1522), er könnte aber auch früher erfolgt sein, da auch ein gleichlautender Auftrag Papst Viktors IV. (Der Name dieses Gegenpapstes wurde im Original der Urkunde Philipps später - nach Beendigung des Schismas - getilgt.) erwähnt wird; vgl. auch Kupper, Alexandre II., Le Moyen Age 4. sér. 29 (1974) 396. - Zum Reichsbesitz des Reimser Remigiusklosters vgl. schon DDF. I. 2 und 8 (= Regg. 68 und 81).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. D1584, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1166-10-00_1_0_4_2_2_1027_D1584
(Abgerufen am 22.03.2017).