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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich entsendet Herzog Heinrich von Österreich und Pfalzgraf Otto den Älteren von Wittelsbach zu Friedensverhandlungen mit Kaiser Manuel in bilateralen Angelegenheiten und hinsichtlich Ungarns nach Ostrom; sie kehren zwar reich beschenkt, aber ohne Erfolg zurück.

Überlieferung/Literatur

Rahewini Gesta Frid. Appendix, ed. Waitz - Simson, MG. SS rer. Germ. in us. schol., 348 (zu 1167), Ioannes Cinnamus, Epitome l. VI cap. 4, ed. Meineke, CSHB 13 (1836) 261 f., Cont. Zwetl. I, MG. SS IX, 538, Cont. Admunt., MG. SS IX, 583, Cont. Claustroneoburg. III, MG. SS IX, 603.

Kommentar

Classen, Konzil von Konstantinopel, Byzantin. Zs. 48 (1955) 345 mit Anm. 2 datiert zu 1166 (nach April 3); dieser zeitliche Ansatz ist nach der Nennung von Otto von Wittelsbach in DF. I. 510 (Reg. 1558) auf 1166 (nach April 11) zu korrigieren. Am 31. Mai 1166 (Reg. 1566) weilte der Pfalzgraf wieder beim Kaiser in Frankfurt, so daß man die Mission nach Ostrom wohl in die Monate April/Mai 1166 setzen darf. - Vgl. zu dieser Mission Giesebrecht, Kaiserzeit V, 521 und 675, Kap-Herr, Politik Kaiser Manuels, 83 ff., Pelzer, Friedrichs I. Politik gegenüber Dänemark, Polen und Ungarn, 33 sowie Ohnsorge, Bedeutung der deutsch-byzantinischen Beziehungen, Deutsches Archiv für Landes- und Volksforschung 5 (1941) 257 f.

 

Verbesserungen und Zusätze (2011):

Zur Entsendung Herzog Heinrichs von Österreichs und Pfalzgraf Ottos von Wittelsbach als kaiserliche Gesandte an den Hof Kaiser Manuels von Byzanz vgl. Georgi, Friedrich Barbarossa und die auswärtigen Mächte, 170, sowie zuletzt Tounta, Byzanz als Vorbild Friedrich Barbarossas, in: Staufisches Kaisertum im 12. Jahrhundert, hg. von Burkhardt, Metz, Schneidmüller und Weinfurter (2010) 164 f., die diese Reise in den Herbst 1166 datieren.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1559, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1166-04-11_2_0_4_2_2_1002_1559
(Abgerufen am 28.05.2017).