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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Herzog Heinrich (der Löwe) überträgt dem unter seiner Vogtei stehenden Stift Polling durch seinen Hörigen Dietrich von Ziemetshausen (Cehemanneshusen) das ihm seit alters gehörende Gut Forstenried, mit dem er aber von Kaiser Friedrich belehnt war. Nennung lokaler Zeugen, darunter Pfalzgraf Otto der Jüngere (von Wittelsbach).

Überlieferung/Literatur

Jordan, Urk. Heinrichs des Löwen, no 71.

Kommentar

Die Durchführung dieser Rückstellung wurde erst 1168/69 durch kaiserliches Diplom abgeschlossen, vgl. dazu MG. DF. I. 549 (mit Vorbemerkung). Die Zeugenliste dieses DF. I. 549 (Herzog Heinrich von Bayern und Sachsen, Pfalzgraf Otto der Ältere von Wittelsbach, Markgraf Berthold von Vohburg, Heinrich von Stauf, Eberhard von Frickendorf, Konrad von Boxberg und Heinrich von Aubing) gehört wohl zur Rechtshandlung, woraus sich die vermutliche Datierung zum April 1166, Regensburg ergibt. - Der hier erwähnte Dietrich von Ziemetshausen ist schon 1162 in einer Herzogsurkunde für Polling (Jordan, a. a. O., no 54) als prepositus ducis, d. h. als herzoglicher Güterpropst, erwähnt.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1562, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1166-04-00_3_0_4_2_2_1005_1562
(Abgerufen am 19.11.2017).