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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich befiehlt dem Herzog Hermann von Kärnten nach Klagen Bischof Eberhards von Bamberg zuerst in Nürnberg (Reg. 1544), dann in Regensburg gemäß einem Spruch der Reichsfürsten, künftig keine Gerichtsbarkeit mehr über das vom Burggrafen (Konrad) von Nürnberg erworbene Gut des Bischofs (in Kärnten) während dessen Abwesenheit in Reichsdiensten auszuüben, sondern dem von ihm (dem Kaiser) bestätigten Fürstenspruch nachzukommen, der dem Bischof die Verfügung über dieses Gut zuerkannt hat. - Geschrieben und wohl auch verfaßt vom Bamberger Schreiber A, den Föhl, Eberhard II. von Bamberg, MÖIG 50 (1936) 75 ff. mit Bischof Eberhard selbst gleichsetzen wollte; SP. D. Conquestus est nobis .

Siegel:

SP. D.

Incipit:
Conquestus est nobis
Schreiber:
Geschrieben und wohl auch verfaßt vom Bamberger Schreiber A, den Föhl, Eberhard II. von Bamberg, MÖIG 50 (1936) 75 ff. mit Bischof Eberhard selbst gleichsetzen wollte
Empfänger:
Hermann Kärnten Eberhards Bamberg

Überlieferung/Literatur

Orig.: Hauptstaatsarchiv München (A). Drucke: Jaksch, Mon. duc. Car. 3, 410 no 1095; MG. DF. I. 511. Reg.: Diestelkamp - Rotter, Urkundenregesten 1, 309 no 396; Stumpf 4070.

Kommentar

Zur Schriftbestimmung vgl. besonders Egger, Schreiber der Urkunden Barbarossas, masch. phil. Diss. (Wien 1961) 188 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1560, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1166-04-00_1_0_4_2_2_1003_1560
(Abgerufen am 25.04.2017).