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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich hält einen Hoftag , auf dem der zuvor schon dreimal vorgeladene Erzbischof Konrad von Salzburg sich gegen den Vorwurf verteidigt, sein Bistum mangels Regalieninvestitur und Übertragung der spiritualia durch Papst Paschal III. unrechtmäßig zu besitzen. Der Metropolit weigert sich, gestützt auf seinen Fürsprecher, Herzog Heinrich (den Löwen) von Bayern, und unter Berufung auf seine dreimaligen Bemühungen, die Investitur zu erlangen, abermals, Paschal als rechtmäßigen Papst anzuerkennen. Diesmal wird Konrad ohne die Gnade des Kaisers entlassen.

Empfänger:
Hoftag

Überlieferung/Literatur

Ann. Reichersperg., MG. SS XVII, 472f., Historia calamitatum, ed. B. Pez, Thesaurus anecdot noviss. II (1721) 202.

Kommentar

Zu den früheren Treffen Konrads mit dem Kaiser vgl. Regg. 1400, 1430 und 1512. - Allgemein vgl. Dopsch, in: Geschichte Salzburgs I/1 (2 1983) 286 und I/3 (1984) 1274 Anm. 386.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1543, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1166-02-14_1_0_4_2_2_985_1543
(Abgerufen am 22.01.2017).