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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich überträgt dem Erzbischof Wichmann von Magdeburg und seiner Kirche in Anbetracht von dessen Verdiensten um das Reich die bisher unmittelbar dem Reich unterstehende Abtei Nienburg, betont jedoch, daß die Rechtsstellung des Abtes und der Abtei nicht gemindert werden dürfe und für sie auch weiterhin die Möglichkeit bestehen solle, den Kaiser direkt um Schutz gegen etwaige Übergriffe anzurufen. Z.: die Erzbischöfe Christian von Mainz und Arnold von Trier, die Bischöfe Konrad von Worms, Rudolf von Lüttich und Hermann von Bamberg, die Herzoge Heinrich von Sachsen und Matthäus von (Ober)lothringen, Markgraf Dietrich von der Lausitz, Graf Hugo von Dagsburg. - Godefridus canc. vice Christiani Mogontini archiep. et archicanc. ; Fälschung von etwa gleichzeitiger Nienburger Hand aus der Zeit nach 1172 Juli (Beginn der Kanzlerschaft Gottfrieds, vgl. MG. DF. I. 594), wobei DF. I. 516 = Reg. 1578) und eine Urkunde Heinrichs VI. (Arenga, Publicatio und Teile der Narratio identisch mit B.-Baaken Reg. 94) herangezogen worden sein dürften; SI. D. In eminenti throno maiestatis .

Zeugen:
die Erzbischöfe Christian von Mainz und Arnold von Trier, die Bischöfe Konrad von Worms, Rudolf von Lüttich und Hermann von Bamberg, die Herzoge Heinrich von Sachsen und Matthäus von (Ober)lothringen, Markgraf Dietrich von der Lausitz, Graf Hugo von Dagsburg
Siegel:

SI. D.

Incipit:
In eminenti throno maiestatis
Schreiber:
Fälschung von etwa gleichzeitiger Nienburger Hand aus der Zeit nach 1172 Juli (Beginn der Kanzlerschaft Gottfrieds, vgl. MG. DF. I. 594), wobei DF. I. 516 = Reg. 1578) und eine Urkunde Heinrichs VI. (Arenga, Publicatio und Teile der Narratio identisch mit
Empfänger:
Wichmann Magdeburg
Kanzler:
Godefridus canc. vice Christiani Mogontini archiep. et archicanc.

Überlieferung/Literatur

Fälschung; Angebl.Orig.: Staatliches Archivlager Göttingen (A). Drucke: Israel - Möllenberg, UB. des Erzstiftes Magdeburg l, 406 no 316; MG. DF. I. 1062. Reg.: Nürnberger UB. 53 no 75; Stumpf 4065.

Kommentar

Zur diplomatischen Kritik vgl. die Vorbemerkung zum D. - In Nürnberg hielt sich der Kaiser im Februar 1166 (vgl. Regg. 1543 - 1545 und Opll, Itinerar, 198) auf, womit freilich die Rekognition des Spuriums nicht zusammenstimmt.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. †1546, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1166-00-00_1_0_4_2_2_988_F1546
(Abgerufen am 27.03.2017).