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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich hebt die Unterstellung des Nonnenklosters Kitzingen unter den Bischof von Bamberg im Einvernehmen mit den Bischöfen Herold von Würzburg und Eberhard von Bamberg nach einem Besuch dieses Klosters (Reg. 1502) auf und setzt fest, daß die mit Klöstergütern belehnten Personen diese Güter weiterhin behalten und auch vererben können, verpflichtet aber die Äbtissin, freie, an sie zurückfallende Lehen künftig nicht mehr auszutun. Z.: die Äbte Hermann von Hersfeld und Albert von Ellwangen, Propst Reinhard vom Neumünsterstift in Würzburg, Domkantor Gottfried, Scholaster Johannes, Propst Berthold, Kustos Albert, Heinrich, Protonotar des kaiserlichen Hofes, Friedrich Colbo, Albert, Kaplan von Stift Haug, Albert von Stift Haug, Reinhard und Wortwin vom Neumünsterstift (alle aus Würzburg), Bruder Wolfer, Archidiakon Godebold von Bamberg, Herzog Ulrich von Böhmen, Vogt Markward von Grumbach (des Klosters Kitzingen), Burggraf Konrad von Nürnberg, Friedrich, der Sohn des Grafen Rapodo (von Abenberg), Robert von Castell, Manegold von Thundorf, Konrad von Endsee, Konrad von Weikersheim, Ludwig Colbo, Friedrich de Schefelt, Crato de Nuenburg und sein Bruder Konrad, Eberhard de Hofelt, der Würzburger Ministeriale Bodo, der Bamberger Ministeriale Gundelaus, Vitztum Billung, die Schultheißen Heinrich und Billung, Gottfried vom Markt (de Foro /in Würzburg). - Christianus sacri palatii imperialis canc. ; geschrieben von UB, trotz einiger Elemente des Kanzleistils wohl verfaßt unter Einfluß von seiten Würzburgs oder Bambergs; SI. D. Divinę ordinationis providentia .

Originaldatierung:
(XVo kal. septembris, apud Biscopsheim)
Zeugen:
die Äbte Hermann von Hersfeld und Albert von Ellwangen, Propst Reinhard vom Neumünsterstift in Würzburg, Domkantor Gottfried, Scholaster Johannes, Propst Berthold, Kustos Albert, Heinrich, Protonotar des kaiserlichen Hofes, Friedrich Colbo, Albert, Kaplan von Stift Haug, Albert von Stift Haug, Reinhard und Wortwin vom Neumünsterstift (alle aus Würzburg), Bruder Wolfer, Archidiakon Godebold von Bamberg, Herzog Ulrich von Böhmen, Vogt Markward von Grumbach (des Klosters Kitzingen), Burggraf Konrad von Nürnberg, Friedrich, der Sohn des Grafen Rapodo (von Abenberg), Robert von Castell, Manegold von Thundorf, Konrad von Endsee, Konrad von Weikersheim, Ludwig Colbo, Friedrich de Schefelt, Crato de Nuenburg und sein Bruder Konrad, Eberhard de Hofelt, der Würzburger Ministeriale Bodo, der Bamberger Ministeriale Gundelaus, Vitztum Billung, die Schultheißen Heinrich und Billung, Gottfried vom Markt (de Foro /in Würzburg)
Siegel:

SI. D.

Incipit:
Divinę ordinationis providentia
Schreiber:
geschrieben von UB, trotz einiger Elemente des Kanzleistils wohl verfaßt unter Einfluß von seiten Würzburgs oder Bambergs
Empfänger:
Kitzingen
Kanzler:
Christianus sacri palatii imperialis canc.

Überlieferung/Literatur

Orig.: Hauptstaatsarchiv München (A). Drucke: Mon. Boica 29a, 378 no 512; MG. DF. I. 489. Faks.: Koch, Reichskanzlei Abb. 13 Teilfaks. Reg.: Stumpf 4050.

Kommentar

Vgl. dazu Petzolt, Kitzingen, Jb. f. fränk. LF 15 (1955) 82 und 16 (1956) 10 f. - In der Aufstellung Konrads von Mainz über die Entfremdungen Mainzer Besitzes in der Zeit seines Exils von (1189/90) wird auch die Verpfändung von Biscofish(eim) an den Kaiser um 300 Mark erwähnt; zur möglichen Identifizierung dieses Ortes mit dem Ausstellungsort des vorliegenden D. vgl. Acht, Mainzer UB. 2/2, no 531 (S. 880 mit Anm. 47).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1504, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1165-08-18_1_0_4_2_2_946_1504
(Abgerufen am 13.12.2017).