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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich berichtet dem Salzburger Klerus , dem er seine Huld nur unter Vorbehalt zum Ausdruck bringt (clero Salzburgensi gratiam suam, salvo iure imperiali), sowie den Lehnsträgern und Ministerialen der Salzburger Kirche von seinem zu Ulm im Einvernehmen mit den Fürsten gefaßten Beschluß, auf die Oktav nach dem Fest des hl. Martin (November 18) einen Hoftag nach Bamberg einzuberufen, zu dem er sie einlädt, mit ihrem Elekten, seinem Oheim (Konrad II., vorher Bischof von Passau), zu erscheinen, um die Entscheidung des Episkopats über die Angelegenheiten ihrer Kirche zu vernehmen. Für diesen Besuch gewährt er ihnen allen mit Ausnahme des Dompropstes, der das Reich schwer angegriffen habe, freies Geleit. - Scire debet universitas .

Incipit:
Scire debet universitas
Empfänger:
Klerus Lehnsträgern Ministerialen Salzburger Kirche

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift des 16. Jh. im Cod. XI 671 f. 508, Landesbibliothek Hannover (D). Drucke: MG. Const. 1, 314 no 222; Hödl - Classen, Salzburger Briefsammlung, MG. Briefe VI, 164 no 9; MG. DF. I. 471. Reg.: Stumpf 4036.

Kommentar

Die zeitliche Einordnung ergib sich aus dem Itinerar des Kaisers und dem Ladungstermin. - Von besonderem Interesse ist der Einbau des kaiserlichen Vorbehalts in die Salutatio dieses Ladungsschreibens.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1423, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1164-11-00_1_0_4_2_2_865_1423
(Abgerufen am 24.05.2017).