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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich trägt auf Klagen des ihm freundschaftlich verbundenen Abtes (Odo-Eudes III. de Taverney) von Saint-Denis dem Dompropst und Archidiakon Alexander (von Lüttich ) auf, die Rechtsstreitigkeiten dieser Abtei mit Walter von Grand-Axhe um ein Kirchlehen, das früher der derzeitige Bischof von Lüttich, Heinrich, innehatte, gerichtlich beizulegen.

Empfänger:
Saint-Denis Alexander Lüttich

Überlieferung/Literatur

Deperditum; erwähnt in der Urkunde Dompropst Alexanders (von Lüttich) von 1164, ed. Gaier, Documents relatifs aux domaines hesbignons de l'abbaye de Saint-Denis, Bulletin de la Commission royale d'histoire 127 (1961) 189 no 4; MG. DF. I. *1140.

Kommentar

Die zeitliche Einordnung richtet sich nach dem Tod des genannten Bischofs Heinrich von Lüttich (vgl. Reg. 1399); vgl. dazu - in Korrektur zu Gaier - jetzt Kupper, Alexandre II, Le Moyen Age 4. sér. 29 (1974) 395 sowie Petersohn, Saint-Denis - Westminster - Aachen, DA 31 (1975) 449. Eine genauere Eingrenzung ist mangels eines weiteren Beleges für die vom Abt von Saint-Denis dem Kaiser persönlich vorgebrachten Klagen leider nicht möglich. - Der Streit wurde mit der genannten Urkunde im Sinne der Abtei und damit des kaiserlichen Auftrages beigelegt.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. D1397, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1164-09-04_1_0_4_2_2_839_D1397
(Abgerufen am 21.02.2017).