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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich nimmt den Bischof Leo von Comacchio (sancte Comaclensi ecclesie in honorem beati martiris Cassiani consecrate) in seinen Schutz, bestätigt ihm gemäß dem Privileg Ottos des Großen die namentlich angeführten Besitzungen unter Vorbehalt der kaiserlichen Gerechtsame und gewährt ihm das Recht, sich von der Schuld an Verlusten seiner Kirche durch Zeugenbeweis zu reinigen. Z.: die Bischöfe Albert von Trient, Rudolf von Imola und Rambert von Faenza, Abt Hermann von Hersfeld, Magister Johannes, Konrad von Ballhausen. - Cristianus canc. vice Rainaldi Coloniensis archiep. et Ytalie archicanc. ; verfaßt und wohl auch geschrieben von RC. Iustitia exigit et .

Originaldatierung:
(sexto idus ianuarii, apud Faventiam)
Zeugen:
die Bischöfe Albert von Trient, Rudolf von Imola und Rambert von Faenza, Abt Hermann von Hersfeld, Magister Johannes, Konrad von Ballhausen
Incipit:
Iustitia exigit et
Schreiber:
verfaßt und wohl auch geschrieben von RC
Empfänger:
Leo Comacchio
Kanzler:
Cristianus canc. vice Rainaldi Coloniensis archiep. et Ytalie archicanc.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Notarielle Abschrift von 1325 einer verlorenen notariellen Abschrift von 1308 eines Transsumptes Kaiser Friedrichs II. von 1232 Januar im Archivio Segreto Estense, Casa e Stato, Controversie di Stato, Comacchio, busta 529, Staatsarchiv Modena (C). Drucke: Bellini, Comacchio, Riv. di Storia della Chiesa in Italia 8 (1954) 256 zu Januar 6; MG. DF. I. 425.

Kommentar

Das ebenfalls von Bellini, a. a. O. 251 erstmals veröffentlichte DO. I. von 926 Dezember 1 diente zwar nicht als VU., doch finden sich mehrere sachlich bedingte Übereinstimmungen.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1300, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1164-01-08_1_0_4_2_2_742_1300
(Abgerufen am 21.10.2017).