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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich nimmt das Kloster Maursmünster unter Abt Konrad auf Bitten des Bischofs Theoderich von Metz mit all seinen Rechten und Besitzungen in seinen Schutz und bestätigt ihm die urkundlichen Verleihungen von seiten Theoderichs und dessen Vorgängers Stephan. Z.: Bischof Rudolf von Straßburg, Primicerius Volmar von Metz, Chorbischof Lantfried von Straßburg, die Äbte Hugo von Cluny, Engelschalk von Weißenburg und Reginold von Selz, Herzog Berthold von Burgund, Pfalzgraf Konrad bei Rhein, Graf Wezel von Eberstein, Ulrich von Herrlingen, Otto von Geroldseck, der Vogt von Maursmünster, Heinrich von Egestein und Egelolf von Irslingen. - Christianus canc. vice Conradi Moguntini archiep. et archicanc. ; unter Benützung des im Cod. Udalrici (ed. Eccard no 77) enthaltenen Formulargutes verfaßt und - nach der Nachzeichnung des Monogramms - wohl auch geschrieben von RC. Quandocunque nostre corroborationis .

Originaldatierung:
(VIII idus iulii, apud Selsam)
Zeugen:
Bischof Rudolf von Straßburg, Primicerius Volmar von Metz, Chorbischof Lantfried von Straßburg, die Äbte Hugo von Cluny, Engelschalk von Weißenburg und Reginold von Selz, Herzog Berthold von Burgund, Pfalzgraf Konrad bei Rhein, Graf Wezel von Eberstein, Ulrich von Herrlingen, Otto von Geroldseck, der Vogt von Maursmünster, Heinrich von Egestein und Egelolf von Irslingen
Incipit:
Quandocunque nostre corroborationis
Schreiber:
unter Benützung des im Cod. Udalrici (ed. Eccard no 77) enthaltenen Formulargutes verfaßt und - nach der Nachzeichnung des Monogramms - wohl auch geschrieben von RC
Empfänger:
Maursmünster
Kanzler:
Christianus canc. vice Conradi Moguntini archiep. et archicanc.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Notarielle Beglaubigung, 1576 als Beilage zu einer Supplik an Kaiser Maximilian II. um Bestätigung der Privilegien des Klosters eingereicht, Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien, Reichshofrat, Confirm. privileg. Fasc. 127 (D); Abschriften des 18. Jh., Departementalarchiv Straßburg, H 558 f. 1 (E) und 89' (F); Abschrift des 18. Jh. im Nachlaß Grandidier, Generallandesarchiv Karlsruhe (G). Drucke: Würdtwein, Nova Subsidia 9, 390 no 196; MG. DF. I. 400. Reg.: Albrecht, Rappoltsteiner UB. 1, 38 no 26; Stumpf 3982. Zur diplomatischen Kritik dieser Urkunde, die nach dem Monogramm zweifellos echt ist, vgl. die Vorbemerkung zum D. und die dort angeführte Literatur. - Unter den Zeugen ist die Nennung Abt Hugos von Cluny, der aus seinem Kloster wegen des Schismas vertrieben worden war, sowie die des Herzogs von Zähringen, der nun nach den Zerwürfnissen des Vorjahres erstmals wieder bei Hofe war, von besonderem Interesse, vgl. dazu Schnack, Richard von Cluny (Hist. Studien 146, 1921) 31 und 38 f. sowie Heinemann, Burgund, AfD 30 (1984) 177. - Zu Graf Wezel von Eberstein, der eigentlich ein Graf von Grötzingen war, vgl. Schäfer, Staufische Reichslandpolitik, ZGORh 117 = N. F. 78 (1969) 199 ff. - Zu weiteren Kontakten Barbarossas mit Maursmünster vgl. Reg. 1582 und die Urkunde Bischof Rudolfs von Straßburg von (1168) bei Wentzcke, Reg. Straßburg no 586.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1212, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1163-07-08_2_0_4_2_2_654_1212
(Abgerufen am 30.05.2017).