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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Gemeinsam mit Kaiser Friedrich, dessen Gemahlin Beatrix und vielen anderen Reichsfürsten, Großen und religiösen Männern, darunter Abt Heinrich von Lorsch, gründet Bischof Konrad II. von Worms, durch zahlreiche Wunder im Nikolausheiligtum im Wormser Dom dazu bewogen, daselbst eine Bruderschaft unter dem Patrozinium des Doms, des Apostels Petrus, und des genannten Heiligtums, des hl. Nikolaus.

Überlieferung/Literatur

Erwähnt bei Ioannis, Scriptorum historiae Maguntinensi cum maxime inservientium tomus novus. (= Rerum Moguntiacarum Vol. 3, Francofurti ad Moenum 1727) 93 f.; Stumpf 3984a.

Kommentar

Bei Schannat, Historia episcopatus Wormatiensis 1 (Francofurti 1734) 53 heißt es, daß in dem 1158 im Wormser Dom gegründeten Nikolausoratorium eine wundertätige Reliquie des Heiligen, ein Finger, aufbewahrt worden sei, der der Kaiser gemeinsam mit seiner Gemahlin Beatrix im Jahre 1163 seine Verehrung erwiesen habe. - Zur zeitlichen Einordnung vgl. Reg. 1216.

 

Verbesserungen und Zusätze (2001):

Die hier behandelte Gründung einer Bruderschaft (vielleicht einer Baubruderschaft) in Worms durch den Kaiser verlegt neuerdings Bönnen, Barbarossa und die Bruderschaft, in: A. f. mittelrh. KG 49 (1997), 9 ff., unter Hinweis auf das in der Diözese Worms am 26. Mai gefeierte Fest des Beginns der Wunder des hl. Nikolaus („Initium signorum s. Nicolai“ ‒ die Anfänge der Wundertätigkeit werden im Chron. Wormatiense, ed. Boos, Monumenta Wormatiensia, 39 f., auf den 25. Mai datiert) vermutungsweise auf Ende Mai 1163.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1217, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1163-07-00_1_0_4_2_2_659_1217
(Abgerufen am 24.07.2017).