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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich verleiht den Bamberger und Amberger Kaufleuten sowie allen übrigen Angehörigen der Bamberger Kirche auf Bitten Bischof Eberhards von Bamberg in Erneuerung älterer Verfügungen die gleichen Handelsvorteile, nämlich Freiheit von allen Zöllen und Abgaben im ganzen Reich, wie sie die Nürnberger besitzen. - Cristianus canc. vice Cunradi Moguntinensis electi et archicanc. ; Bamberger Empfängerausfertigung. Cum divina et humana .

Originaldatierung:
(IIIo idus marcii, Nůrenberg)
Incipit:
Cum divina et humana
Empfänger:
Bamberger Amberger Kaufleuten
Kanzler:
Cristianus canc. vice Cunradi Moguntinensis electi et archicanc.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift aus dem Anfang des 14. Jh. Bamberger Kanzleibücher no 1 f. 136', Staatsarchiv Bamberg (B); Transsumpt des Domdekans Friedrich und des Domkapitels von Bamberg von 1355 Dezember 14, Stadtarchiv Amberg (C); Transsumpt Kaiser Karls IV. von 1355 Dezember 22 (B.-Huber Reg. 2353), ebenda (D). Drucke: Schenkl, Chronik der Stadt Amberg 13; Nürnberger UB. 50 no 72; MG. DF. I. 396. Reg.: Stumpf 3977.

Kommentar

Föhl, Eberhard II. von Bamberg, MÖIG 50 (1936) 102 f. wollte das Diktat Bischof Eberhard von Bamberg persönlich zuweisen. - Eberhard wußte den Amberger Kaufleuten durch seine guten Beziehungen zum Kaiser auch später weitere Handelsvorteile zu verschaffen, vgl. dazu Reg. 1518.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1192, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1163-03-13_1_0_4_2_2_634_1192
(Abgerufen am 22.07.2017).