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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich nimmt das Kloster (Priorat) Lixheim in der Diözese Metz, dessen Übergabe an St. Georgen im Schwarzwald durch den Stifter, Vogt Folmar von Metz, und dessen gleichnamigen Sohn er nach dem Vorbild seiner Vorgänger bestätigt, auf Bitten des Abtes Sintram von St. Georgen mit all seinen Besitzungen in seinen Schutz, betont aber, daß dadurch die Rechte von St. Georgen unberührt bleiben sollen. - Das Diktat weist Anklänge an die Gewohnheiten des RG auf, die Schrift stammt von einem Empfängerschreiber; SP. 2. Ratio suadet et .

Siegel:

SP. 2.

Incipit:
Ratio suadet et
Empfänger:
Lixheim

Überlieferung/Literatur

Orig.: Generallandesarchiv Karlsruhe (A). Drucke: Roth von Schreckenstein, Select der ältesten Urkunden, ZGORh 31 (1879) 289; MG. DF. I. 402. Reg.: Stumpf 3983.

Kommentar

Die Ausstellung könnte mit Rücksicht auf den Empfänger am ehesten in der Zeit des Aufenthaltes in Selz (Reg. 1212) erfolgt sein. - Zur diplomatischen Kritik vgl. Hirsch, Studien, MIÖG Erg. Bd. 7 (1907) 487 ff., zum Inhalt die DDH. V. Stumpf 3026 und 3088 sowie Wollasch, Die Anfänge des Klosters St. Georgen im Schwarzwald 116 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1214, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1163-00-00_2_0_4_2_2_656_1214
(Abgerufen am 27.03.2017).