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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich setzt die Buße für die Lösung vom königlichen Bann hinsichtlich des Kirchengutes in der Diözese Lüttich (in parrochia Leodiensi) nach Recht und Gewohnheit mit drei Pfund und zehn solidi fest und stellt die Übertretung dieser Bestimmung unter eine Strafe von zehn Pfund Goldes, die an die kaiserliche Kammer zu entrichten sind. - Verfaßt und geschrieben von RG; SP. D. Ad hoc divina .

Originaldatierung:
(kal. septembris, super Saonam fluvium)
Siegel:

SP. D.

Incipit:
Ad hoc divina
Schreiber:
Verfaßt und geschrieben von RG
Empfänger:
Lüttich

Überlieferung/Literatur

Orig.: Staatsarchiv Lüttich, Abbaye de Flône Charte no 21 (A). Drucke: MG. Const. 1, 308 no 217; MG. DF. I. 384. Reg.: Wauters, Table chronol. 11/1, 210; Diestelkamp - Rotter, Urkundenregesten 1, 294 no 381; Stumpf 3963b.

Kommentar

Die Überlieferung weist wohl auf den tatsächlichen Empfänger des D., das Augustiner-Chorherrenstift Flône, hin. - Die Pön ist in diesem Fall ausschließlich an die kaiserliche Kammer zu entrichten. - Vgl. auch Aegidii Aureaevall. Gesta epp. Leod. l. III cap. 30, MG. SS XXV, 105.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1141, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1162-09-01_1_0_4_2_2_583_1141
(Abgerufen am 28.07.2017).