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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich nimmt die Domherren von Padua mit all ihren Besitzungen in seinen Schutz, verbietet jedermann, sie in ihren Rechten zu stören, nimmt dabei jedoch diejenigen Brüder aus, die dem Papst unterstehen (exceptis his, quę ad iusticiam domini pape spectant), und bestätigt den Kanonikern insbesondere den Hafen Noventa an der Brenta mit den Ufern zu beiden Seiten des Flusses, aus dessen Erträgnissen die Beleuchtung der Domkirche S. Maria finanziert wird. - Verfaßt und geschrieben von RG; SP. D. Inclinari precibus nostra .

Originaldatierung:
(idus augusti, Tavrini)
Siegel:

SP. D.

Incipit:
Inclinari precibus nostra
Schreiber:
Verfaßt und geschrieben von RG
Empfänger:
Domherren von Padua

Überlieferung/Literatur

Orig.: Archiv des Domkapitels zu Padua tom. XII (A). Kop.: Abschrift des 12. Jh., ebenda (B). Drucke: Gloria, CD. Padovano 2, 86 no 786; MG. DF. I. 380. Reg.: Stumpf 3961.

Kommentar

Der Passus über die päpstlichen Rechtstitel - wohl Ausdruck der Spannungen zur Zeit des Schismas - fehlt in B, da man offenbar eine Bestätigung des D. ohne diese Klausel erwirken wollte. - Die guten Beziehungen des Paduaner Domkapitels zum Kaiser hatten sich schon im Oktober des Vorjahres gezeigt, als einer der Domherren als Vermittler beim Vertrag mit Bischof Johannes gewirkt hatte (DF. I. 343 = Reg. 993), vgl. dazu auch Opll, Stadt und Reich, 359 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1122, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1162-08-13_1_0_4_2_2_564_1122
(Abgerufen am 20.01.2017).