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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich verhandelt mit den an den Hof gekommenen Gesandtschaften aus Genua und aus Pisa (vgl. Regg. 1111, 1118 und 1120), wobei die Genuesen anläßlich einer (Fest)krönung des Kaisers und seiner Gemahlin Beatrix in der Basilika (Dom von Turin) besonders vor den Pisanern ausgezeichnet werden. Da die Zeit drängt - Friedrich steht unmittelbar vor dem Aufbruch nach Deutschland -, kann der Streit der beiden Städte nicht entschieden werden. Friedrich befiehlt daher, bis zu seiner Rückkehr Frieden zu halten, läßt beide Delegationen den Waffenstillstand beschwören und verlangt die Bekräftigung dieses Schwurs durch einen Eid von 200 Genuesen und 200 Pisanern spätestens drei Tage nach der Heimkehr der Delegationen, was dann auch erfolgt.

Überlieferung/Literatur

Ann. Ianuenses I, ed. Belgrano, Fonti per la storia d'Italia 11, 72, Ann. Pisani, ed. Gentile, Rer. Ital. SS N. Ed. VI/2, 28.

Kommentar

Zur Datierung vgl. Reg. 1120. - Vgl. Opll, Stadt und Reich, 281 und 393.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1121, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1162-08-06_4_0_4_2_2_563_1121
(Abgerufen am 24.05.2017).