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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich schickt Herzog Boleslaw von Polen unter Berücksichtigung seines schon lange währenden Exils mit umfassender militärischer Bedeckung zur Rückgewinnung seines Eigens in die Heimat.

Überlieferung/Literatur

Chron. Polono-Silesiacum, MG. SS XIX, 566.

Kommentar

Die Datierung richtet sich nach der letzten Nennung Boleslaws bei Hofe in Reg. 1100. - Zum Polenherzog vgl. schon oben Reg. 980.

 

Verbesserungen und Zusätze (2001):

Zur Heimkehr Herzog Boleslaws von Polen ist folgende Quelle zu ergänzen: Ioannis Dlugossii Annales lib. V, ed. Budkowa et al. (1973), 74 ff. (zu 1163): Boleslaw wird, reich mit Beute und kaiserlichen Gaben beladen, in seine Heimat entlassen, und Friedrich schreibt zugunsten Boleslaws an Herzog Boleslaw Crispus, den monarcha von Polen, weiters an die Herzöge Mieszko und Heinrich von Polen mit der Ermahnung, Boleslaw und dessen Brüder Mieszko und Konrad wieder in ihre Herrschaftsrechte einzusetzen; der Kaiser schickt außerdem eigene Boten und droht, im Falle der Weigerung entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. ‒ Vielleicht liegen hier Hinweise auf kaiserliche Deperdita vor; vgl. dazu jedenfalls Reg. 1226 sowie hier unten den Nachtrag zu Reg. 1226.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1101, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1162-06-26_2_0_4_2_2_543_1101
(Abgerufen am 24.07.2017).