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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich stellt dem Bischof Ortlieb von Basel die seiner Kirche durch Kaiser Heinrich V. entfremdete Burg Rappoltstein samt der Hälfte des darunter gelegenen Dorfes Rappoltsweiler zurück, nachdem der Bischof die Rechtmäßigkeit seiner Ansprüche bei einer Gerichtssitzung in der Pfalz zu Pavia durch sieben Zeugen (angeführt werden allerdings mehr: die Grafen Ulrich von Lenzburg, Rudolf von Pfullendorf, Eberhard von Nellenburg, Wezel von Haigerloch und Ulrich von Herrlingen sowie durch die Edelfreien Burchard von Asuel, Konrad von Roggenburg, Kuno von Knöringen und Hugo von Ceselache) hat nachweisen können. - Im Stil einer Gerichtsurkunde außerhalb der Kanzlei abgefaßt. Subscriptione presentis pagine .

Incipit:
Subscriptione presentis pagine
Schreiber:
Im Stil einer Gerichtsurkunde außerhalb der Kanzlei abgefaßt
Empfänger:
Ortlieb Basel

Überlieferung/Literatur

Kop.: Chartularium Basiliense aus dem Anfang des 14. Jh. f. 20' (B) und f. 54' (C), Archives de l'ancien évêché de Bâle zu Porrentruy (Pruntrut, Kanton Jura); Basler Diplomatar B des 15. Jh. p. 6, ebenda (D); Basler Diplomatar A vom Jahre 1513 p. 11, ebenda (E). Drucke: Trouillat, Mon. de Bâle 1, 342 no 224; Albrecht, Rappoltstein. UB. 1, 35 no 24; MG. DF. I. 371. Reg.: Georgisch, Reg. chronol.-dipl. 1, 642 no 36; Hidber 2, no 2080 zu 1160 März; Diestelkamp - Rotter, Urkundenregesten 1, 293 no 380; Stumpf 3953.

Kommentar

Die zeitliche Einordnung ergibt sich aus den genannten Personen, die damals am genannten Ort der Gerichtsversammlung (Pavia) beim Kaiser weilten. - Zur Vorgeschichte dieses Besitzes der Basler Kirche vgl. die Vorbemerkung zum D.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1098, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1162-04-00_3_0_4_2_2_540_1098
(Abgerufen am 20.09.2017).