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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich befiehlt, sein Lager im broilum unweit des Stadtgrabens zwischen Porta Ticinense und Porta Arienza aufzuschlagen. In den folgenden Tagen läßt er das Mailänder Umland verwüsten. Er befiehlt, jedem Mailänder, der seine Stadt verläßt, um Holz zu holen, die Hand abzuhacken.

Überlieferung/Literatur

Acerbus Morena. ed. Güterbock, MG. SS rer. Germ. N. S. VII, 146, Gesta Fed. I., ed. Holder-Egger, MG. SS rer. Germ. in us. schol., 49.

Kommentar

Die prekäre Situation der Mailänder spiegelt sich auch in einer in den Gesta Fed. I., ebda. überlieferten Episode, wo berichtet wird, daß die Mailänder Jägern des Kaisers einen Hirsch raubten und ihnen zwar auf Befehl der Konsuln, die den Kaiserlichen freies Geleit zugesichert hatten, ihr Hab und Gut zurückstellten, das Fleisch aber zurückbehielten. - Wie lange der Aufenthalt Friedrichs im Mailändischen gedauert hat, ergibt sich wohl auch noch aus seinem Verweilen in Landriano zu Anfang September (Regg. 981 -984).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 978, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1161-08-14_1_0_4_2_2_420_978
(Abgerufen am 28.05.2017).