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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Herzog B(erthold IV.) von Burgund sichert König L(udwig VII.) von Frankreich zu, in seiner Auseinandersetzung mit dem Kaiser gemeinsam mit anderen großen Reichsfürsten mit Rat und Hilfe (consilio et auxilio) zu ihm zu stehen, empfiehlt ihm seinen zu ihm abgesandten Bruder Rudolf, der trotz kanonischer Wahl zum Erzbischof von Mainz vom Kaiser durch einen anderen verdrängt worden sei, und bittet ihn um Unterstützung von dessen Angelegenheiten bei Papst Alexander III. und anderswo.

Überlieferung/Literatur

Acht, Mainzer UB. II/1, 469 no 263 (mit Literaturangaben); Die Zähringer, hg. von H. Schadek u. K. Schmid. (Veröffentlichungen zur Zähringer-Ausstellung II, Sigmaringen 1986) 453 no 9 (mit deutscher Übersetzung).

Kommentar

Terminus post quem für die zeitliche Einordnung ist die Erhebung Konrads von Wittelsbach zum Mainzer Erzbischof im Juni 1161 zu Lodi (Reg. 962), doch präzisieren die Hinweise auf die Auseinandersetzung Ludwigs VII. mit dem Kaiser sowie die Bitte um Unterstützung bei Alexander III. die Datierung auf etwa Herbst 1162, als die Beziehungen zwischen Staufern und Zähringern auf einem Tiefpunkt angelangt waren, vgl. Kienast, Deutschland und Frankreich I, 209 f. sowie jetzt auch Heinemann, Burgund, AfD 30 (1984) 175 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 1153, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1161-06-20_1_0_4_2_2_595_1153
(Abgerufen am 28.03.2017).