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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich bestätigt dem Wizard de Capo d'Alpone und dessen Brüdern Benzo und Albert, Söhnen des Odolricus de Urbana und der Liadas, auf Bitten des Ugolino de Baone und des Arardo de Monticello gemäß den Verfügungen seiner Vorgänger Berengar, Otto und Heinrich I. (recte: II.) den alleinigen Gerichtsstand vor dem Reich, befreit sie von allen öffentlichen Abgaben und nimmt sie mit allen ihren Leuten und Besitzungen in seinen Schutz. Z.: Bischof (Hermann) von Verden, der Schreiber Stephan, Pfalzgraf Otto (von Wittelsbach), Burggraf Paganus, Graf Manfred von Treviso, Wezel von Camino, Albertinus de Baone, Ugolino de Baone, Arardo de Monticello, Jeremias von Vicenza. - Vlricus canc. vice Rainaldi Coloniensis archiep. ; außerhalb der Kanzlei entstanden, wohl von dem als zweitem Zeugen genannten Schreiber Stephan verfaßt und geschrieben; SP. D. Decet imperialem maiestatem .

Originaldatierung:
(quarto nonas aprilis, Montiscilicis; in Monte Scilicis)
Zeugen:
Bischof (Hermann) von Verden, der Schreiber Stephan, Pfalzgraf Otto (von Wittelsbach), Burggraf Paganus, Graf Manfred von Treviso, Wezel von Camino, Albertinus de Baone, Ugolino de Baone, Arardo de Monticello, Jeremias von Vicenza
Siegel:

SP. D.

Incipit:
Decet imperialem maiestatem
Schreiber:
außerhalb der Kanzlei entstanden, wohl von dem als zweitem Zeugen genannten Schreiber Stephan verfaßt und geschrieben
Empfänger:
Wizard de Capo d'Alpone
Kanzler:
Vlricus canc. vice Rainaldi Coloniensis archiep.

Überlieferung/Literatur

Orig.: Archiv des Domkapitels Verona (A). Kop.: Abschrift des 18. Jh. im Cod. Dipl. Dionisi tom. 1 f. 42, Archiv der Marchesi Dionisi zu Cà del Lago (D). Drucke: Stumpf, Acta ined. 501 no 353; MG. DF. I. 323. Reg.: Cipolla, Kaiserurkunden, MIÖG 4 (1883) 218 no 100; Stumpf 3902.

Verbesserungen und Zusätze (2011):

DF.I.323 für Wizard de Capo d’Alpone ist nunmehr auch gedruckt bei: Lanza, Carte del Capitolo di Verona (Fonti per la Storia della Terraferma Veneta 22, 2006) 53 no 29. – Aus dieser Edition ergibt sich auch die richtige Auflösung des Herkunftsnamens als Cavalpone (heute: S. Gregorio di Veronella, Prov. Verona).

Kommentar

Über das erwähnte D. Berengars vgl. Schiaparelli, I Diplomi di Berengario I 427, Diplomi perduti no 52.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 933, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1161-04-02_1_0_4_2_2_375_933
(Abgerufen am 29.05.2017).