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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich entsendet Erzbischof Rainald von Köln gemeinsam mit dessen Verwandten, Graf Adolf (von Schauenburg), als Legaten in Sachen der Entscheidung der Synode von Pavia nach Frankreich an König Ludwig (VII.) und in weiterer Folge nach England zu König Heinrich (II.), an den auch Bischof Garsidonius von Mantua entsandt wird.

Überlieferung/Literatur

Rahewini Gesta Frid. l. IV cap. 82 und 84, ed. Waitz - Simson, MG. SS rer. Germ. in us. schol., 339 (vgl. Reg. 850) und 341, Helmold von Bosau l. I cap. 87, ed. Schmeidler, MG. SS rer. Germ. in us. schol. (3 1937) 170, Vinzenz von Prag, MG. SS XVII, 679; vgl. des weiteren auch Ann. Dorenses, MG. SS XXVII, 524 f. (zu 1159), E Gervasii Cantuariensis Chronica, MG. SS XXVII, 299, Ex Radulfi de Diceto Ymaginibus historiarum, MG. SS XXVII, 262, Sigeb. Cont. Aquicinct., MG. SS VI, 409, Ex Willelmi Neuburgensis Historia Anglicana, MG. SS XXVII, 230, den Brief Erzbischof Theobalds von Canterbury an Heinrich II. von England, Letters of John of Salisbury Vol. I, ed. Millor - Butler - Brooke, no 121 (S. 200) sowie die Quellen bei Knipping, Reg. Köln 2, no 700-701.

Kommentar

Die Datierung ergibt sich aus der letzten Nennung Rainalds bei Hofe (Reg. 847). - Zur Legation vgl. Schmale, Friedrich I. und Ludwig VII., Zs. f. bayer. LG 31 (1968) 320. - Daß Friedrich dabei auch litteras an den englischen König mitschickte, erfahren wir aus einem Schreiben Arnulfs von Lisieux an Alexander III., vgl. Reg. 849.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 848, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1160-02-28_3_0_4_2_2_290_848
(Abgerufen am 20.01.2017).