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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Die Cremasken erkennen den Ernst ihrer Lage und nehmen Verhandlungen mit dem Kaiser auf, die durch Patriarch Pilgrim von Aquileia und Herzog Heinrich (den Löwen) von Bayern und Sachsen geführt werden. Auf Rat des Patriarchen willigen sie schließlich gegen Zusicherung des Lebens, des freien Abzugs mit all ihrer Habe, die sie tragen können, und des freien Abzugs der zuvor entwaffneten Mailänder und Brescianer, die in Crema weilen, in die Unterwerfung ein. Sie betonen, nicht gegen das Reich, sondern gegen Cremona zu den Waffen gegriffen zu haben. Ihre Kapitulation wird dem Kaiser durch Boten mitgeteilt.

Überlieferung/Literatur

Rahewini Gesta Frid. l. IV cap. 70-71, ed. Waitz - Simson, MG. SS rer. Germ. in us. schol., 315 ff., Otto Morena, ed. Güterbock, MG. SS rer. Germ. N. S. VII, 92 ff., Carmen de gestis, ed. Schmale-Ott, MG. SS rer. Germ. in us. schol., 102 f. V. 3115 ff., Vinzenz von Prag, MG. SS XVII, 678.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 805, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1160-01-21_2_0_4_2_2_247_805
(Abgerufen am 25.05.2017).