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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Peregrin, kaiserlicher Podestà der Imolesen (Imolensium per inperatorem potestas), läßt die genannten Domkanoniker von S. Cassiano (der Imoleser Domkirche ) in die angeführten Besitzungen einweisen, die ihnen auf Dauer verbleiben sollen, falls sie Rambertinus Azonis de Fusco nicht binnen eines Jahres gerichtlich einklagt. Als Strafe für ein etwaiges widerrechtliches Vorgehen des Rambertinus werden 100 Luccheser solidi festgesetzt, deren Hälfte gegebenenfalls der königlichen (!) Kammer zufallen möge. Unter den Zeugen auch Friedrich, der Bote des Pfalzgrafen Friedrich (von Wittelsbach).

Empfänger:
S. Cassiano Imoleser Domkirche

Überlieferung/Literatur

Gaddoni - Zaccherini, Chartularium Imolense 1, 254 no 193.

Kommentar

Die Urkunde wurde wegen der Nennung des Boten des Pfalzgrafen Friedrich, der im März 1159 als Legat des Kaisers in Imola gewesen war (vgl. Reg. 682), und der Nennung der königlichen Kammer als Empfängerin der halben Pön in die Regesten aufgenommen. Sie bietet im übrigen auch einen wertvollen Beleg für den kaiserlichen Podestà in Imola, vgl. Opll, Stadt und Reich, 291 f.; zu ihm vgl. ebenfalls oben Reg. 682.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 761, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1159-10-08_1_0_4_2_2_203_761
(Abgerufen am 19.11.2017).