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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich teilt dem Erzbischof Eberhard von Salzburg durch dessen Boten mit, daß er brieflich vom Tode Papst Hadrians IV. (in der Nacht zum 1. September) unterrichtet worden sei, ermahnt ihn, sich nicht vorschnell und ohne vorherige Fühlungnahme mit ihm einer der Parteien bei der Papstwahl anzuschließen, die sich inzwischen in Rom gebildet hätten, und bittet ihn, diese Weisung auch seinen Suffraganen zu übermitteln; des weiteren setzt er ihn davon in Kenntnis, daß er Bischof (Wilhelm) von Pavia als Legaten nach Frankreich geschickt habe, wo er nicht nur den Frieden mit England, sondern auch das Einvernehmen zwischen ihm und diesem Königreich hinsichtlich der neuen Papstwahl herstellen soll. Er habe nach Deutschland, Burgund und Aquitanien Schreiben gesandt, die seinen Willen unterstreichen sollen, daß die Person des neuen Papstes sowohl mit der Ehre des Reiches als auch mit dem Frieden und der Einheit der Kirche im Einklang stehen müsse. - Intimamus dilectionis tue auribus .

Originaldatierung:
(XVIo kal. octobris, in obsidione Chreme)
Incipit:
Intimamus dilectionis tue auribus
Empfänger:
Erzbischof Eberhard von Salzburg

Überlieferung/Literatur

Kop.: Gleichzeitige Abschrift im Cod. pal. Vind. 629 (Admonter Briefsammlung) f. 26', Nationalbibliothek Wien (B). Drucke: MG. Const. 1, 252 no 181; Hödl - Classen, Admonter Briefsammlung, MG. Briefe VI, 76 no 39; MG. DF. I. 281. Reg.: Stumpf 3865.

Kommentar

Die erwähnten kaiserlichen Schreiben nach Deutschland, Burgund und Aquitanien sind nicht erhalten.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 755, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1159-09-16_1_0_4_2_2_197_755
(Abgerufen am 27.05.2017).