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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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(Friedrich berichtet Erzbischof Eberhard von Salzburg ) über die Verhandlungen mit zwei Legaten Papst Hadrians IV. (Oktavian von Monticelli und Wilhelm von S. Pietro in Vincoli), die dieser wegen einer Erneuerung des Vertrages von Konstanz (vgl. Regg. 164, 169 und 271) aufgenommen habe, worauf er aber wegen des päpstlichen Abkommens mit Sizilien (vgl. Reg. 409) nicht habe eingehen können. Sein Vorschlag zur Einsetzung eines Schiedsgerichtes sei abgelehnt, überdies seien unerhörte und schwerwiegende Forderungen (vgl. dazu Reg. 723) erhoben worden, über die auch die Mitglieder der damals bei Hofe weilenden stadtrömischen Gesandtschaft (vgl. Regg. 723 und 745) entrüstet gewesen seien. Er bittet Erzbischof Eberhard, gegebenenfalls unverzüglich an den Hof zu kommen. - Quoniam quidem fidelitatis .

Incipit:
Quoniam quidem fidelitatis
Empfänger:
Erzbischof Eberhard von Salzburg

Überlieferung/Literatur

Kop.: Rahewini Gesta Frid. l. IV, cap. 36. Drucke: MG. Const. 1, 251 no 180; Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe 17, ed. Schmale (2 1974) 590; MG. DF. I. 269 (zu 1159 April). Reg.: Stumpf 3853.

Kommentar

Die Klarstellung der recht verwirrenden Angaben Rahewins über die hier angesprochene päpstliche Legation (vgl. dazu Reg. 723), für die dieses kaiserliche Schreiben und ein Brief Eberhards von Bamberg an den Salzburger Metropoliten (Reg. 739) die einzigen Quellen sind, ist Maccarrone, Papato e Impero, 304 ff. zu verdanken. Danach ist die Datierung des DF. I. 269 zu korrigieren.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 738, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1159-06-00_1_0_4_2_2_180_738
(Abgerufen am 24.07.2017).