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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich zieht wegen verschiedener Machenschaften der Piacentiner, darunter der Beraubung eines kaiserlichen Boten, der aus Genua das versprochene Geld (vgl. Reg. 634), etwa 500 Talente, bringen sollte, mit geringer Mannschaft in diese Stadt und feiert dort den Palmsonntag. Er greift hart durch und erhält das entwendete Geld zurück. Friedrich empfängt Bischof Gerald von Cahors, der auf seinem Rückweg abermals den Hof aufsucht (vgl. Reg. 638), ehrenvoll.

Überlieferung/Literatur

Rahewini Gesta Frid. l. IV cap. 31, ed. Waitz - Simson, MG. SS rer. Germ. in us. schol., 274; zum Empfang des Bischofs vgl. die Erwähnung in dessen Schreiben an Friedrich von (1170), ed. Bouquet, Recueil 16, 696 no 21.

Kommentar

Zur damaligen Situation in Piacenza vgl. Opll, Potestates Placentie, MIÖG 93 (1985) 43 f. und dazu (genauer: zu der in italienischer Übersetzung erschienenen Fassung dieses Aufsatzes, in: Boll. storico piacentino 81, 1986, 231 ff.) die Besprechung von Settia, in: Boll. stor. bibliograf. subalpino 85 (1987) 277, der auf den von mir übersehenen Druck der behandelten Piacentiner Privaturkunde in: Documenti degli archivi di Pavia relativi alla storia di Voghera, a. cura di L. C. Bollea. (BSSS 46, 1909) 33 ff. no 23 aufmerksam macht.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 695, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1159-04-05_1_0_4_2_2_137_695
(Abgerufen am 24.10.2017).