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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,2

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Friedrich entsendet je zwei oder mehr Abgesandte in die einzelnen Städte, um dort (in Verwirklichung der Beschlüsse von Roncaglia, vgl. Reg. 607) die aus den Reihen der Bürger genommenen Podestà einzusetzen. Als Boten fungieren dabei die Bischöfe Daniel von Prag und Hermann von Verden, Kanzler Rainald (von Dassel), Pfalzgraf Otto von Wittelsbach und die Grafen Goswin (von Heinsberg) und Guido von Biandrate; sie suchen namentlich Cremona, Pavia, Piacenza (vgl. Reg. 653), Neu-Lodi (vgl. Reg. 654) und Mailand (vgl. Reg. 660) auf.

Überlieferung/Literatur

Rahewini Gesta Frid. l. IV cap. 23, ed. Waitz - Simson, MG. SS rer. Germ. in us. schol., 266, Otto Morena, ed. Güterbock, MG. SS rer. Germ. N. S. VII, 64, Vinzenz von Prag, MG. SS XVII, 675, Gesta Fed. I., ed. Holder-Egger, MG. SS rer. Germ. in us. schol., 35.

Kommentar

Diese Maßnahmen führten zum Auftreten von kaiserlichen potestates in den Städten, bürgerlichen Amtsträgern, die kaiserlich gesinnt waren und vom Herrscher bestätigt wurden; Beispiele in Cremona, Lodi und Piacenza bei Opll, Stadt und Reich (s. bei der Behandlung der genannten Städte).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,2 n. 641, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1158-12-25_1_0_4_2_2_83_641
(Abgerufen am 26.05.2017).