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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Durch Spruch des Hofgerichts wird in Anwesenheit Erzbischof Eberhards von Salzburg bestimmt, daß der Vogt des Klosters Admont niemanden mit der Vogtei über die Güter dieser Kirche belehnen darf, sondern nur Beschützer derselben zu bestellen hat, die ihr Amt um Gotteslohn ausüben (fideles et amicos suos divine remunerationis intuitu et ipsius dilectionis respectu tutores ac defensores monasterii instituat ).

Incipit:
fideles et amicos suos divine remunerationis intuitu et ipsius dilectionis respectu tutores ac defensores monasterii instituat

Überlieferung/Literatur

Erwähnung in der Urkunde Erzbischof Eberhards von Salzburg von 1160, Laufen, ed. Hauthaler-Martin, Salzburger UB. 2, 489 no 350.

Kommentar

Die vorgenommene Einreihung ergibt sich aus der Erwähnung der Anwesenheit des Salzburger Metropoliten bei Hof, die uns vor 1160 zuletzt im Januar 1158 bezeugt ist (vgl. Regg. 518 und 519). Damals war Friedrich mit Seckau außerdem auch für einen weiteren steirischen Empfänger tätig (Reg. 519). - Zur Person des Vogtes vgl. Reg. 98.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 521, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1158-01-00_1_0_4_2_1_523_521
(Abgerufen am 28.05.2017).