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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Ein Zusammentreffen mit König Ludwig (VII.) von Frankreich , der nach Dijon gekommen ist, scheitert, da der Kaiser bereits auf dem Weg nach Deutschland ist. Die beiden Regenten grüßen einander durch Gesandte, nämlich von kaiserlicher Seite durch Kanzler Rainald und Graf Ulrich von Lenzburg und von königlicher Seite durch den Kanzler, Magister Alderich. Ludwig soll nach Aussage des Bischofs Heinrich von Troyes einen Kriegszug des Kaisers befürchtet und deshalb heimlich ein großes Heer zusammengezogen haben.

Empfänger:
Ludwig Frankreich

Überlieferung/Literatur

Rahewini Gesta Frid. l. III cap. 12, ed. Waitz-Simson, MG. SS rer. Germ. in us. schol. 180 f.; vgl. auch Aeg. Tschudi, Chron. Helvet. 1 l. 2, ed. Iselin (1734) 75, der von einer Gesandtenreise des Lenzburgers zu König Ludwig von Konstanz (!) aus berichtet.

Kommentar

Simonsfeld, Jahrbücher 586 f.; Kienast, Deutschland und Frankreich 1 (2 1974) 202 und Jordan, Staufer und Kapetinger, Francia 2 (1974) 143 f. - Vgl. auch den Brief Friedrichs an König Ludwig, Reg. 509. - Zur Person Magister Alderichs vgl. Schmale in seiner Edition der Gesta Frid., Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe 17 (2 1974) 423 Anm. 60.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 508, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1157-11-00_1_0_4_2_1_510_508
(Abgerufen am 28.04.2017).