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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Graf Heinrich von Bodenburg wird vor dem Kaiser wegen der Ermordung des Grafen von Winzenburg angeklagt, versucht, seine Unschuld im Duell zu beweisen, unterliegt aber und wird schwer verwundet, worauf er in das Kloster Neuwerk (bei Halle) eintritt.

Überlieferung/Literatur

Vita Lamberti prepositi monasterii Novi Operis prope Hallam Saxonicam, MG. SS XXX/2, 952.

Kommentar

Nach dem Kaisertitel wohl bald nach 1155 einzureihen; die Ermordung des Winzenburgers erfolgte in der Nacht vom 29. auf den 30. Januar 1152, vgl. Simonsfeld, Jahrbücher, 20. Sollte ein unmittelbarer zeitlicher Zusammenhang zwischen dem Eintritt in das Stift und dem Gottesur­teil bestehen, so wäre wohl am ehesten an den kaiserlichen Aufenthalt in Halle 1157 zu denken (vgl. Regg. 472-477, besonders 476). Graf Heinrich ist 1150/53 als Sohn des verstorbenen Grafen Meinfried in einer Urkunde Bischof Bernhards von Hildesheim bezeugt, vgl. Bode, UB. der Stadt Goslar 1, 247 n° 217.

Nachträge (1)

Nachtrag von Redaktion, eingereicht am 08.02.2013.

Nachtragsregest von F. Opll in RI IV,2,2, S. XIV.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 476a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1157-08-00_2_1_4_2_1_478a_476a
(Abgerufen am 10.12.2016).