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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Friedrich beruft Abt W(ibald) von Corvey und Stablo (Corbeiensi et Stabulensi) nach dessen Rückkehr vom Italienzug und von der Gesandtschaftsreise nach Griechenland für den dritten Sonntag nach Ostern (April 21) nach Nimwegen (Nouimagum), befiehlt ihm die Teilnahme an der ursprünglich in Würzburg (Juni 1156) gegen Apulien, dann aber am Palmsonntag (1157 März 24) in Fulda für den Vorabend von Pfingsten des nächsten Jahres (1158 Juni 7) gegen Mailand anberaumten Heerfahrt und beauftragt ihn damit, nach dem Muster seines eigenen Siegels einen Siegelstempel für die Kaiserin anfertigen und nach Aachen bringen zu lassen. — Quod fama predicat.

Incipit:
Quod fama predicat
Empfänger:
Abt W(ibald) von Corvey und Stablo (Corbeiensi et Stabulensi)

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift aus der Mitte des 12. Jh. im Cod. Wibaldi f. 153', Staatsarchiv Lüttich (B). Drucke: Jaffé, Mon. Corb. 588 n° 456; MG. Const. 1, 223 n° 160; MG. DF. I. 162. Reg.: Wauters, Table chronol. 2, 404; Stumpf 3765a.

Kommentar

Zur zeitlichen Einordnung vgl. die Vorbemerkung des D. Damals dürften auch einige andere nicht bei Hofe anwesende geistliche und weltliche Fürsten durch eigene Schreiben zur Teilnahme an dem geplanten zweiten Italienzug aufgefordert worden sein. Zur Anfertigung des Siegelstempels für Beatrix vgl. Bresslau, Urkundenlehre 23, 561 sowie Deér, Siegel (FS. Hahnloser, 1961) 70, jetzt auch VuF 21 (1977) 216. — Zur Bedeutung dieses Mandats für die Beurteilung Wibalds vgl. Hausmann, Reichskanzlei 248. — Zur Reise Wibalds an den Hof vgl. auch sein Schreiben an einen (Lütticher Regularkanoniker), Epp. Wibaldi, ed. Jaffé, Mon. Corb. 690 n° 458.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 443, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1157-03-31_1_1_4_2_1_445a_443
(Abgerufen am 21.01.2017).