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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Friedrich gelingt es durch List (arte) die Äbte, Pröpste und vornehmsten Ministerialen der Mainzer Kirche zu verpflichten (fidem in manum regis et in manus quorundam amicorum eius darent), nach dem Tode Erzbischof Arnolds einen Nachfolger nur in seiner Gegenwart zu wählen (nisi consilio eorum ipse medius interesset ).

Incipit:
nisi consilio eorum ipse medius interesset

Überlieferung/Literatur

Ann. s. Disibodi, MG. SS XVII, 29.

Kommentar

Vgl. dazu zuletzt Schöntag, Mainz (Qu. u. Forsch. zur hess. Gesch. 22, 1973) 27 und 206 Anm. 102, der die Datierung bei Böhmer-Will, Reg. Mainz 1 361 no 42 zu Recht korrigiert, dabei aber wohl irrig an einen Aufenthalt des Kaisers in Thüringen und Sachsen im Herbst des Jahres denkt. Friedrich hielt sich im Herbst 1157 nach seiner Rückkehr vom Polenfeldzug zunächst in Würzburg auf, um dann nach Burgund zu ziehen; erst zu Weihnachten begab er sich nach Magdeburg, vgl. Opll, Itinerar 22.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 452, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1157-03-31_1_0_4_2_1_454_452
(Abgerufen am 23.03.2017).