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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Friedrich erläßt seinem Oheim, dem Bischof Otto von Freising , - wie auch den anderen Fürsten - den neuerdings in Würzburg (Juni 1156) wegen des Einfalls der Griechen in Apulien beschworenen Feldzug, da diese unterdessen hatten flüchten müssen, befiehlt ihm wegen der Unbotmäßigkeit der Mailänder, sich am Vorabend von Pfingsten des nächsten Jahres (1158 Juni 7) zur Heerfahrt gegen diese in Ulm einzufinden, und sichert ihm zu, daß der Feldzug nicht über den Apennin hinausgehen werde. - Vielleicht von RC verfaßt und geschrieben. Quia divina providente .

Incipit:
Quia divina providente
Schreiber:
Vielleicht von RC verfaßt und geschrieben
Empfänger:
Otto Freising

Überlieferung/Literatur

Kop.: Ottonis Gesta Friderici l. II cap. 50 (30). Drucke: MG. Const. 1, 224 no 161; Gesta Friderici (ed. III. Waitz-Simson, SS rer. Germ. in us. schol. 158; Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe 17, ed. Schmale 384 cap. 52; MG. DF. I. 163. Reg.: Stumpf 3765b (= 3748).

Kommentar

Zur möglichen Abfassung durch RC und zur erstmaligen Verwendung des Ausdrucks sacrum imperium, der sich in der Arenga des DF. I. 171 (Reg. 462) wiederfindet, die RC dem Cod. Udalrici entlehnt hat, vgl. Appelt, Kaiseridee (WdF 390, 1975) 218 sowie Riedmann, Reichskanzlei, MIÖG 75 (1967) 337 und 390 mit Anm. 41. Zur Anlehnung an das kanonische Recht vgl. Krause, Besprechung von: Appelt, Urkunden Friedrichs I., ZRG g. A. 94 (1977) 261. - Zur Frage der Datierung des erwähnten Tages in Würzburg vgl. Simonsfeld, Jahrbücher 438 mit Anm. 96 und oben Reg. 398.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 444, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1157-03-24_2_0_4_2_1_446_444
(Abgerufen am 19.01.2017).