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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Bischof Otto von Freising übersendet Kaiser Friedrich auf dessen Wunsch seine Chronik, erklärt sich gerne bereit, nach Bereitstellung von Material seine Taten schriftlich festzuhalten, wie er auch dem kaiserlichen Befehl bezüglich des Feldzuges gegen die Mailänder (Reg. 444) bereitwillig Folge leisten wird, und bezeichnet Abt Raboto von Weihenstephan und seinen Kapellan Rahewin als Überbringer seines Geschichtswerkes.

Empfänger:
Otto Freising

Überlieferung/Literatur

Brief Ottos von Freising an Friedrich, ed. Hofmeister, MG. SS rer. Germ. in us. schol. 1 ff.; ed. Lammers, Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe 16, 2 ff.; vgl. Weißthanner, Regesten Otto I., Anal. S. Ord. Cist. 14 (1958) 204 no 153.

Kommentar

Die Datierung ergibt sich aus der Erwähnung des kaiserlichen Befehls an Otto bezüglich des Italienzugs, DF. I. 163 (Reg. 444). - Vgl. zu diesem Brief auch das Schreiben Ottos an den Kanzler Rainald (von Dassel), in dem er ihn darum bittet, sein Werk dem Kaiser wohlwollend zu interpretieren (ed. Hofmeister, MG. SS rer. Germ. in us. schol. 3 ff.; ed. Lammers, Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe 16, 6 ff.; vgl. Weißthanner, Regesten Otto I., 205 no 154). - Dem Wunsch Ottos nach Bereitstellung von Material ist Friedrich durch einen eigenen Brief (Reg. 451) nachgekommen. - Vgl. auch Schmale, Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe 17 (2 1974) Einleitung, 1 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 450, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1157-03-24_1_0_4_2_1_452_450
(Abgerufen am 28.07.2017).