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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Friedrich hält einen Hoftag . Friedrich entscheidet den Streit zwischen einigen Bürgern von Piacenza und der Äbtissin von S. Giulia in Brescia, die durch Ugo Speronus und Albert Spero bzw. durch die mit Schreiben der Äbtissin beglaubigten Prokuratoren Obizo de Calcaria und Girardus de Porta Sancti Andree vertreten werden, um den Poübergang (bei Piacenza) zugunsten der Bürger und bestätigt dies durch Ausstellung eines (verlorenen) Diploms.

Empfänger:
Hoftag

Überlieferung/Literatur

Der HT wird in MG. DD. F. I. 154 und 158 (Regg. 429 und 435) erwähnt; Deperditum, bekannt aus der Entscheidung über den Poübergang, vgl. das Zeugenverhör von 1174, ed. Güterbock, Piacenzas Beziehungen, QFIAB 24 (1932 bis 33) 104 no 1 und Stumpf 3762 a, wo allerdings irrig die Stadt Piacenza als eine der beiden Parteien bezeichnet wird. Vgl. weiters das im Auftrag des päpstlichen Legaten Galdinus verkündete Urteil des Bischofs Milo von Turin von 1174, ed. Güterbock, a. a. O. 109 no 2.

Kommentar

Zur Vorgeschichte vgl. Reg. 426. Aus den Aussagen des Ugo und Albertus im erwähnten Zeugenverhör erfahren wir auch, daß der Kaiser für dieses Urteil eine Summe Geldes erhielt, über deren Höhe jedoch nichts ausgesagt wird; über das Schicksal des erwähnten Deperditums berichtet Albertus, daß der Kaiser die Sentenz zu Turin (im August 1162) kassierte. - Vgl. dazu Güterbock, a. a. O. 69 ff. und Haverkamp, Herrschaftsformen 2 (Monogr. zur Gesch. d. MA 1/2, 1971) 531 f. sowie die Vorbemerkung zu MG. DF. I. 158.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. D434, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1157-02-02_2_0_4_2_1_437_D434
(Abgerufen am 25.07.2017).