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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Friedrich verlegt sein Heer in die Campagna und kehrt dann wieder nach Tivoli zurück. Bei den damals geführten Verhandlungen mit dem Papst bringt dieser vor allem Klagen gegen den sizilischen König vor, und einige Fürsten, namentlich Erzbischof Arnold von Köln und Bischof Hermann von Konstanz, treten für den Kriegszug nach Süden ein, den aber die übrigen ablehnen.

Überlieferung/Literatur

Brief Friedrichs an Otto von Freising (Reg. 451); Ottonis Gesta Frid. l. II cap. 34, ed. Waitz-Simson, MG. SS rer. Germ. in us. schol. 142 f.; Carmen de gestis V. 861 ff., ed. Schmale-Ott, MG. SS rer. Germ. in us. schol. 29; Gottfried von Viterbo, Gesta V. 199 ff., MG. SS XXII, 312; Otto von St. Blasien cap. 7, ed. Hofmeister, MG. SS rer. Germ. in us. schol. 7 f.; Roberti de Monte Cron., MG. SS VI, 504 f.; vgl. Wilhelm von Tyrus 1. XVIII cap. 2, ed. Migne, PL 201, 710.

Kommentar

Vgl. Simonsfeld, Jahrbücher 355 ff., der darauf aufmerksam macht, daß sich die endgültige Entscheidung gegen den sizilischen Feldzug nicht mit Sicherheit in diese Zeit verlegen läßt. - Die genauere Datierung ergibt sich aus den damals ausgestellten Papsturkunden JL. 10079-10088 (zur Datierung der letztgenannten vgl. Simonsfeld, a. a. O. 359 Anm. 257).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 334, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1155-07-04_1_0_4_2_1_335_334
(Abgerufen am 28.05.2017).