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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Friedrich befiehlt dem Irmfried von Schwarzenfeld zu Lebzeiten Abt Helmerichs von Ensdorf und des Gründers dieses Klosters, des Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach, die Übergabe des Zepterlehens Diendorf an Ensdorf, worum Konrad von Wolfring Irmfried gebeten hat. Zeugen dieses kaiserlichen Befehls sind Gebhard und Markward von Leuchtenberg sowie die Brüder Gottfried, Konrad und Albero von Salksdorf.

Empfänger:
Irmfried Schwarzenfeld

Überlieferung/Literatur

Erwähnt in der Ensdorfer Traditionsnotiz, Cod. trad. mon. Ensdorf., ed. Moritz-Freyberg, Samml. hist. Schriften u. Urkunden 2 (1829) 215 no 89.

Kommentar

Die zeitliche Einordnung dieser Nachricht ergibt sich aus dem Kaisertitel und der Nennung des Pfalzgrafen Otto, der am 4. August 1156 gestorben ist (Simonsfeld, Jahrbücher 430). Die Übergabe des genannten Gutes wurde von den Söhnen des Konrad von Wolfringen, die vom Heer des Kaisers zurückkehrten, am 9. August 1160 vollzogen (Cod. trad. mon. Ensdorf., a. a. O.). Friedrich bestätigte diese Schenkung in seinem Diplom für Ensdorf von (1160-1170 April 30), Stumpf 4547, aus dem wir auch erfahren, daß Konrad von Wolfring Diendorf von dem Reichsministerialen Markward gekauft hatte und daß Irmfried von Schwarzenfeld ebenfalls ein Reichsministeriale war. - Zur Klostergeschichte von Ensdorf vgl. Zitzelsberger, Ensdorf, Verhh. HV Oberpf. u. Regensburg 95 (1954) 5 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 412, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1155-06-18_1_0_4_2_1_414_412
(Abgerufen am 18.10.2017).