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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Friedrich befiehlt den Leuten (tam monachis quam laicis atque baronibus seu militibus) der Abtei Farfa besonders im Sabinerland und in der Mark, dem von ihm investierten Abt Rusticus den Treueid zu leisten, erklärt alle Veräußerungen des Klostergutes durch die rechtmäßig abgesetzten Äbte Rainald, Roland und Berard seit der Zeit des Abtes Adenulf für nichtig und gebietet, den Anordnungen seines gemeinsam mit dem neuen Abt abgesandten Kapellans Heribert, der mit der Einsammlung des Fodrums und der anderen Abgaben für den Romzug beauftragt ist, Folge zu leisten. - Verfaßt von Wibald. Universitati vestre notum .

Incipit:
Universitati vestre notum
Schreiber:
Verfaßt von Wibald
Empfänger:
Farfa

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift des 12. Jh. auf einem der dem Cod. 124 des Eton College beiliegenden Blätter (B). Drucke: Kehr, Farfa, QFIAB 9 (1906) 180 no 4; MG. DF. I. 95. Reg.: Deibel, Einkünfte, Neue Heidelberger Jbb. N. F. (1932) 23 no 6.

Kommentar

Gegen die hier geltendgemachten Reichsrechte betont Hadrian IV. in seinem Schreiben an Erzbischof Arnold II. von Köln, Bischof Eberhard von Bamberg und Abt Wibald von Stablo, von 1155 Juni 1 (JL. 10071, Italia pont. 2, 69 no *53 und 54; Druck: Epp. Wibaldi, ed. Jaffé, Mon. Corb. 573 no 440), daß Farfa unter dem Abt Rusticus ad ordinationem et dispositionem sedis apostolicae specialiter gehöre; vgl. Haverkamp, Herrschaftsformen 1, 236 und Hausmann, Reichskanzlei 244 und 266. Zum ausstehenden Treueid der Aftervasallen und der klösterlichen Untertanen an den König vgl. Haverkamp, Herrschaftsformen 2, 335 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 267, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1155-00-00_1_0_4_2_1_267_267
(Abgerufen am 21.07.2017).