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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Friedrich nimmt auf Bitten des Abtes Manegold und auf Intervention Herzog Welfs das Stift Kreuzlingen (abbatia Crucelin) mit allen Besitzungen, die es von Kaiser Heinrich V., Bischof Ulrich von Konstanz und anderen erhalten hat, in seinen Schutz. Z.: die Bischöfe Hermann von Konstanz, Konrad von Worms, Wido von Ivrea (Ypoliensis), Abt Werner von St. Gallen, Herzog Welf von Spoleto, Pfalzgraf Friedrich von Tübingen und sein Bruder (Pfalz-)Graf Hugo, die Grafen Rudolf (von Pfullendorf), Werner (von Baden), Hartmann (von Dillingen-Kiburg), Eberhard (von Nellenburg) und Markward (von Veringen). - Zeycolfus canc. vice Arnoldi Mogontini archiep. et archicanc. ; unter teilweiser Benützung von DH. V. Stumpf Reg. 3203 (Thurgauisches UB. 2, 43 no 19; VU.) verfaßt und geschrieben von A II. D.; SI. D. Ne temporum decursu .

Originaldatierung:
(XVI kal. iunii, Baecenhouen)
Zeugen:
die Bischöfe Hermann von Konstanz, Konrad von Worms, Wido von Ivrea (Ypoliensis), Abt Werner von St. Gallen, Herzog Welf von Spoleto, Pfalzgraf Friedrich von Tübingen und sein Bruder (Pfalz-)Graf Hugo, die Grafen Rudolf (von Pfullendorf), Werner (von Baden), Hartmann (von Dillingen-Kiburg), Eberhard (von Nellenburg) und Markward (von Veringen)
Siegel:

SI. D.

Incipit:
Ne temporum decursu
Schreiber:
unter teilweiser Benützung von DH. V. Stumpf Reg. 3203 (Thurgauisches UB. 2, 43 no 19; VU.) verfaßt und geschrieben von A II. D.
Empfänger:
Kreuzlingen
Kanzler:
Zeycolfus canc. vice Arnoldi Mogontini archiep. et archicanc.

Überlieferung/Literatur

Orig.: Staatsarchiv Frauenfeld (A). Drucke: Thurgauisches UB. 2, 125 no 37; MG. DF. I. 78. Reg.: Hidber 2, no 2005; Marthaler, Kreuzlingen, Thurgauische Beiträge 77 (1941) 30 no 1; Stumpf 3689.

Kommentar

Über Ausstellungsort und zeitliche Einreihung vgl. die Vorbemerkung zu unserem D. - Zum Empfänger vgl. Brackmann, Germ. pont. 2/2, 27 f.

 

Verbesserungen und Zusätze (2011):

Paulus, Batzenhofen, Jahrb. Verein Augsburger Bistumsgesch. 40 (2006) 67-75, insbesondere 72 f., möchte den Ausstellungsort Baecenhouen mit erwägenswerten Argumenten mit dem zu 1112 erwähnten comitatus ad Pacinhoven im Argengau identifizieren, das wiederum mit Betznau (Kressbronn) zwischen Langenargen und Lindau identisch sein könnte.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 220, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1154-05-17_1_0_4_2_1_220_220
(Abgerufen am 20.07.2017).