Regestendatenbank - 174.569 Regesten im Volltext

RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

Sie sehen den Datensatz 164 von insgesamt 574.

Friedrich bestätigt auf Bitten des vor ihm erschienenen Priors Petrus nach dem Vorbild seiner Vorgänger dem Stift Saint-Paul zu Besançon die Besitzungen und Rechte, darunter die Kirche Leugny, Zehentanteile an den namentlich angeführten Orten, mehrere Warmbäder mit ihren Erträgnissen und den Anteil am Zoll in der Stadt Besançon sowie die alten Gewohnheiten des Stiftes, das Asylrecht, die Freiheit der Bewohner von Verpfändungen oder Bedrückungen wegen Nichtleistung städtischer Dienste, die Gerichtsbarkeit über den Zöllner von St. Paul sowie die gerichtliche Klärung unrechtmäßiger Besitzansprüche. Z.: Erzbischof Arnold von Köln, die Bischöfe Ortlieb von Basel und Konrad von Worms, Abt Wibald von Corvey, Herzog Heinrich von Sachsen, die Markgrafen Hermann von Sachsen und Otakar von Steier, die Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach und Friedrich von Tübingen, Graf Wilhelm von Mâcon. - Arnoldus canc. vice Moguntini archiep. et archicanc. ; unter weitgehender Benützung des DH. III. 134 (VU.), eine Verwertung der von DH. III. 134 abweichenden Partien des DH. IV. 196 ist nicht feststellbar, geschrieben von A II. D. Qui bonorum dona .

Originaldatierung:
(XV kal. februarii, Palme)
Zeugen:
Erzbischof Arnold von Köln, die Bischöfe Ortlieb von Basel und Konrad von Worms, Abt Wibald von Corvey, Herzog Heinrich von Sachsen, die Markgrafen Hermann von Sachsen und Otakar von Steier, die Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach und Friedrich von Tübingen, Graf Wilhelm von Mâcon
Incipit:
Qui bonorum dona
Schreiber:
unter weitgehender Benützung des DH. III. 134 (VU.), eine Verwertung der von DH. III. 134 abweichenden Partien des DH. IV. 196 ist nicht feststellbar, geschrieben von A II. D
Empfänger:
Saint-Paul Besançon
Kanzler:
Arnoldus canc. vice Moguntini archiep. et archicanc.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschriften (18. Jh.) aus einem verlorenen Vidimus des Offizialats von 1276 Mai, Coll. Moreau tom. 868 f. 211', Nationalbibliothek Paris (B1) und Coll. Droz cod. 38 p. 32, Stadtbibliothek Besançon (B2); Vidimus des Offizials der Kurie von Besançon von 1532 April 29, Departementalarchiv Besançon (C); Einzelabschrift (17. Jh.), C beiliegend, ebenda (D). Drucke: Böhmer, Acta imp. 87 no 94; MG. DF. I. 50. Reg.: Stumpf 3663.

Kommentar

Das dem Itinerar widersprechende Datum beruht offenbar auf einem Irrtum des Notars, der februarii statt martii einsetzte. Die Überlieferung in der sekundären und unvollständigen Abschrift Ms. Chifflet 9 f. 129' der Stadtbibliothek Besançon (XV mensis februarii) widerspricht wieder dem Kanzleibrauch und dürfte eine gelehrte Emendation darstellen. Zum Besitz von Saint-Paul vgl. die Gründungsurkunde des Stiftes durch Erzbischof Hugo von 1044 (Guillaume, Hist. de Salins 2, pr. 14).

Nachtrag einreichen
Einreichen
Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 162, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1153-01-18_1_0_4_2_1_162_162
(Abgerufen am 23.01.2017).