Regestendatenbank - 176.134 Regesten im Volltext

RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

Sie sehen den Datensatz 155 von insgesamt 574.

Friedrich bestätigt der Kirche von Cambrai gemäß den Verfügungen seiner genannten Vorgänger die Besitzungen und Rechte, insbesondere die Immunität, den Königsschutz und die Freiheit des Bischofs, der Stadt, der Kirche und des Territoriums von der gaulum genannten Abgabe, die der Graf von Flandern widerrechtlich einzuheben pflegt. Z.: die Erzbischöfe Arnold von Köln, Hillin von Trier, die Bischöfe Stephan von Metz, Konrad von Worms, Heinrich von Lüttich, Philipp von Osnabrück (Osenburcgensis), Abt Wibald von Stablo, die Herzoge Heinrich von Sachsen, Matthäus von Lothringen, Gottfried von Löwen, Welf von Spoleto, Markgraf von Tuszien und Rektor von Sardinien, die Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach, Hermann bei Rhein, Friedrich von Sommerschenburg, die Grafen Dietrich von Flandern, Heinrich von Namur. - Arnoldus canc. vice Mogontini archiep. et archicanc. ; VU.: DK. III. 143, geschrieben von A II. D; SI. D. Predecessorum debet privileya(!) .

Originaldatierung:
(IIIIo kal. ianuarii, Treueris)
Zeugen:
die Erzbischöfe Arnold von Köln, Hillin von Trier, die Bischöfe Stephan von Metz, Konrad von Worms, Heinrich von Lüttich, Philipp von Osnabrück (Osenburcgensis), Abt Wibald von Stablo, die Herzoge Heinrich von Sachsen, Matthäus von Lothringen, Gottfried von Löwen, Welf von Spoleto, Markgraf von Tuszien und Rektor von Sardinien, die Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach, Hermann bei Rhein, Friedrich von Sommerschenburg, die Grafen Dietrich von Flandern, Heinrich von Namur
Siegel:

SI. D.

Incipit:
Predecessorum debet privileya(!)
Schreiber:
VU.: DK. III. 143, geschrieben von A II. D
Empfänger:
Cambrai
Kanzler:
Arnoldus canc. vice Mogontini archiep. et archicanc.

Überlieferung/Literatur

Orig.: Departementalarchiv Lille (A). Drucke: Miraeus-Foppens, Opera 1, 182; MG. DF. I. 43. Reg.: Wauters, Table chronol. 2, 369 zu 1153 Dez. 29; Stumpf 3657.

Kommentar

Über die Entstehungsgeschichte dieses D. sind wir durch den Bericht der Ann. Cameracenses, MG. SS XVI, 523 ff. eingehend unterrichtet, vgl. dazu Simonsfeld, Jahrbücher 145 ff., die Vorbemerkung zum D. und Reg. 148. - Zu der Abgabe, die gaulum genannt wird, vgl. Brinckmeier, Glossar. dipl. 1, 884 und Vanderkindere, Cambrésis (Compte rendu des séances de la Comm. royale d'hist. 5. sér./tome 9 = 68, Bruxelles 1899) 10 f.

Nachtrag einreichen
Einreichen
Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 153, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1152-12-29_1_0_4_2_1_153_153
(Abgerufen am 26.03.2017).