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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Friedrich nimmt gemäß den Verfügungen König Konrads (III.) das Stift Floreffe in seinen Schutz und bestätigt ihm den Besitzstand, das Recht der freien Abtwahl und darüber hinaus die Kirche von Leffe mit allem Zubehör (ecclesiam scilicet sancte Marie, que Leffle dicitur, cum omnibus attinentiis suis, scilicet prepositura, templi custodia, oblationibus altaris et prebendarum redditibus), den Hof Fléchière (Fechire), die Hälfte des Allods von Mornimont (Mornigemont), die Höfe Marlange, Mariembourg (Uerofle) mit dem halben Zehent, Villers (Uileir), Coulonval (Ualle Columbina) und Eksel (Hecscele). Z.: Erzbischof Hillin von Trier, die Bischöfe Stephan von Metz, Ortlieb (Ortilief) von Basel, Heinrich von Lüttich, Nikolaus von Cambrai, die Äbte Wibald von Corvey und Stablo, Rether von Prüm, die Herzoge Heinrich von Sachsen, Welf von Spoleto, Matthäus von Lothringen, Gottfried von Löwen, die Grafen Heinrich von Namur, Dietrich von Flandern, Pfalzgraf Hermann bei Rhein. - Arnoldus can. vice Mogontini archiep. et archicanc. ; nach DK. III. 258 (VU. I) und der Urkunde Heinrichs des Blinden, des Grafen von Namur (Rousseau, Actes des comtes de Namur, 20 no 8; VU. II) offenbar mundiert von A II. D, dessen Gewohnheiten Zeugenankündigung und Eschatokoll entsprechen. Pie postulatio voluntatis .

Originaldatierung:
(V kal. ianuar., Treueris)
Zeugen:
Erzbischof Hillin von Trier, die Bischöfe Stephan von Metz, Ortlieb (Ortilief) von Basel, Heinrich von Lüttich, Nikolaus von Cambrai, die Äbte Wibald von Corvey und Stablo, Rether von Prüm, die Herzoge Heinrich von Sachsen, Welf von Spoleto, Matthäus von Lothringen, Gottfried von Löwen, die Grafen Heinrich von Namur, Dietrich von Flandern, Pfalzgraf Hermann bei Rhein
Incipit:
Pie postulatio voluntatis
Schreiber:
nach DK. III. 258 (VU. I) und der Urkunde Heinrichs des Blinden, des Grafen von Namur (Rousseau, Actes des comtes de Namur, 20 no 8; VU. II) offenbar mundiert von A II. D, dessen Gewohnheiten Zeugenankündigung und Eschatokoll entsprechen.
Empfänger:
Floreffe
Kanzler:
Arnoldus can. vice Mogontini archiep. et archicanc.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Unvollständige Abschrift im Chartular des Stiftes Floreffe von 1292 f. 185, Staatsarchiv Namur (B). Drucke: Hugo, Ann. Praemonstr. 1 prob. 56 und 2, prob. 10; MG. DF. I. 40. Reg.: Wauters, Table chronol. 2, 368 zu Dez. 26; Stumpf 3655.

Kommentar

Graf Heinrich von Namur besaß die Kirche von Leffe und den Hof von Obaix als Lehen des Königs und schenkte sie mit dem Zubehör dem Stift Floreffe (Rousseau a. a. O.: (quicquid ad prepositum et custodem vel ad ceteros canonicos pertinebat, scilicet: oblationes altaris et prebendarum reditus, ...).

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 150, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1152-12-28_2_0_4_2_1_150_150
(Abgerufen am 13.12.2017).