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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Wibald schreibt an Erzbischof Arnold von Köln unter anderem, daß ihm der König wegen seiner Verdienste um seine Wahl und der späteren Leistungen sehr dankbar sei, Lothringen (regnum Lotharingiae) seiner Disposition überlasse, in welcher Hinsicht der Kanzler (Arnold) und der Notar (Heinrich) den Bemühungen einiger Laien(fürsten) beim König entgegenwirken, und daß er über die neulich, allerdings ohne Wissen des Königs eroberte Burg frei verfügen könne; den Abt von Prüm möge er schonen, damit sich der König nicht versündige (ne serenus augustus in Deum peccet cum suae famae vel modico detrimento ).

Incipit:
ne serenus augustus in Deum peccet cum suae famae vel modico detrimento
Empfänger:
Wibald Erzbischof Arnold von Köln

Überlieferung/Literatur

Epp. Wibaldi, ed. Jaffé, Mon. Corb. 510 no 381; Knipping, Reg. Köln 2, no 538.

Kommentar

Vgl. zu diesem Schreiben und zu seiner wahrscheinlichen Datierung Simonsfeld, Jahrbücher 83, Ewig, Dukat der Kölner Erzbischöfe (FS. Franz Steinbach, 1960) 221 und Wolter, Arnold von Wied (Veröff. d. Köln. Gesch. ver. 32, 1973) 88. - Zum Fall des Abtes von Prüm vgl Reg. 149.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 90, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1152-05-00_1_0_4_2_1_90_90
(Abgerufen am 29.05.2017).