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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,2,1

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Wezel gratuliert Friedrich zu seiner Wahl, bedauert, daß er nicht die Bestätigung durch die Stadt Rom eingeholt habe, tritt gegen die Herrschaftsbestrebungen der Geistlichen ein, bezeichnet die Konstantinische Schenkung als offenkundiges Lügenwerk und rät ihm, die Grafen Rudolf von Ramsberg und Ulrich von Lenzburg sowie andere geeignete und rechtserfahrene Männer, wie Eberhard von Bodman, nach Rom zu entsenden und Vorsorge dafür zu treffen, daß in Rom selbst keine Neuerungen gegen ihn (offenbar die Wahl eines anderen zum Kaiser) Platz greifen.

Empfänger:
Wezel

Überlieferung/Literatur

Jaffé, Mon. Corb. 539 no 404.

Kommentar

Die zeitliche Einordnung dieses Schreibens ist nicht mit letzter Sicherheit durchzuführen. Mit Simonsfeld, Jahrbücher 131 setzen wir es seinem Inhalt nach (vgl. Reg. 132) etwa in den Herbst 1152. Simonsfeld, a. a. O. 103 erwägt auch eine frühere Einordnung, während Zatschek, Wibald, MÖIG Erg. Bd. 10 (1928) 424 f. nach der Eintragung des Briefes im Codex Wibaldi meint, er sei Ende Januar 1153 noch nicht am königlichen Hofe eingetroffen gewesen. - Zur Nennung der schwäbischen Grafen vgl. Schmid, Graf Rudolf von Pfullendorf (Forsch. zur oberrhein. LG 1, 1954) 56 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,2,1 n. 134, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1152-00-00_1_0_4_2_1_134_134
(Abgerufen am 28.03.2017).