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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Auf dem Weg von Boppard an den Niederrhein zieht Konrad zunächst zur Burg Co chem an der Mosel, erobert diese und legt eine Besatzung hinein.

Überlieferung/Literatur

Otto von Freising, Gesta Friderici I 68, MGH SSrerGerm 46 96 (… rex … extra viam paulisper disgrediens duas arces fortissimas, quarum altera super Mosellam Cohema, altera super Rheni litus posita Rinecca dicebatur, expugnavit, in Cohema presidia ponens, alteram ignibus tradens).

Kommentar

Wie das anschließend eroberte Rheineck (siehe Reg. 728) befand sich Cochem möglicherweise im Besitz von Anhängern des 1150 verstorbenen Otto I. von Rheineck bzw. seines bei einem Aufstand gegen den Pfalzgrafen bei Rhein Hermann von Stahleck ums Leben gekommenen Sohnes Otto II., vgl. Schaab, Kurpfalz 34; Werle, Erbe 71; Gerstner, Geschichte 82, sowie Petke, Kanzlei 184, und Ziegler, Konrad A Kap. VIII. 8. Nach Werle, Hausmachtpolitik 307 Anm. 222, dürfte Cochem dem Reichsgut zugeschlagen worden sein.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 727, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1151-04-15_2_0_4_1_2_729_727
(Abgerufen am 24.03.2017).