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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad hält einen Hoftag ab. Er entscheidet auf Rat der Bischöfe und Fürsten in der Angelegenheit der zwiespältigen Bischofswahl zu Utrecht zugunsten des mit seinen Anhängern erschienenen Propstes Hermann von St. Gereon in Köln und investiert ihn mit den Regalien. Für den abwesenden anderen Kandidaten, Friedrich von St. Georg in Köln, trat ohne entsprechende Vollmachten nur sein Vater Graf Adolf von Berg mit einer Bitte um Vertagung der Entscheidung ein. – Mit Abt Wibald verhandelt er über eine das Kloster Corvey betreffende Angelegenheit.

Überlieferung/Literatur

Brief Konrads an Papst Eugen III. D 244 (Reg. 721); Otto von Freising, Gesta Friderici I 67, MGH SSrerGerm 46 95 (… in inferiori Traiecto Fresiae urbe Hardelibo eiusdem aecclesiae pontifice obeunte, grave scisma ibidem oritur, quibusdam Fridericum Adulfi comitis filium, aliis Herimannum aecclesiae sancti Gereonis … presulem eligentibus. Illi vero qui Herimannum elegerant alios preoccupantes principem aput Noricum castrum adeunt ab eoque investituram regalium suscipiunt). – Brief Wibalds von Stablo an den Corveyer Prior Heinrich, Epp. Wibaldi Nr. 323 = MGH Nr. 298 (siehe Reg. *718).

Kommentar

Zum Verlauf der Doppelwahl in Utrecht vgl. Post, Geschiedenis 22ff.; Struick, Utrecht 85ff.; Wolter, Erzbischof Friedrich II. 8–13; Schiffer, Grafen von Geldern 83–87; Schütte, Konrad 57f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 717, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1151-03-18_1_0_4_1_2_719_717
(Abgerufen am 29.03.2017).