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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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In Anwesenheit Konrads, seines Vogts, tauscht das Kloster Elchingen die Kirche zu Chilctorf und andere Güter gegen entsprechende Besitzungen des Klosters St. Blasien ein.

Überlieferung/Literatur

Tauschurkunde, Gerbert, Historia Nr. 51. Regg.: B-Opll-Mayr 50; Stumpf 3574. Das Tauschgeschäft ist auch erwähnt in der Urkunde Bischof Hermanns I. von Konstanz von 1158 April 4, Wirtembergisches UB 2 Nr. 366.

Kommentar

Wann Konrad Vogt von Elchingen wurde, ist nicht überliefert. Nach Pätzold, Wettiner 190f., könnte dies im Jahre 1142 geschehen sein, nachdem Markgraf Konrad von Wettin, dem das Kloster aus dem Erbe seiner Gattin Liutgard von Elchingen zugefallen war, dieses dem hl. Stuhl übertragen hatte. Siehe Pätzold, Wettiner 285 Anm. 113, auch die Bemerkungen zur wenig wahrscheinlichen, in der Nachfolge Bühlers bei Decker-Hauff, Das Staufische Haus 349, vertretenen Auffassung, daß Liutgards Mutter Bertha eine Schwester Konrads III. war.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. 699, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1150-09-24_3_0_4_1_2_701_699
(Abgerufen am 24.01.2017).