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RI IV Lothar III. und ältere Staufer (1125-1197) - RI IV,1,2

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Konrad teilt seinem Kanzler Arnold von Wied seine Absicht mit, ihn gemeinsam mit Abt Wibald von Stablo und Corvey als Gesandten nach Rom (zum Papst) zu schicken.

Überlieferung/Literatur

Deperditum (?). Ergibt sich aus Arnolds Brief an Wibald von Stablo, Epp. Wibaldi Nr. 285 = MGH Nr. 260 (Voluntatem quidem domini mei tam ex nunciis quam ex litteris eius audivi … Si vobiscum hoc tempore Romam iturus essem …).

Kommentar

Arnolds Brief zufolge hat Konrad wie Wibald auch ihn durch Boten um die Übernahme der Gesandtschaft an die Kurie gebeten. Ein Antwortschreiben Arnolds an den König, in dem er die Gründe für die Verweigerung dieses Auftrags erläutert, ist im Gegensatz zu Wibalds Antwort nicht überliefert. Wibald stellt die in seinem Schreiben (Reg. 688) angeführten Gründe allerdings teilweise als das Ergebnis einer Besprechung mit Arnold dar. Dessen geringe Neigung zur Übernahme der Gesandtschaft hing in erster Linie weiterhin mit seinen Aspirationen auf die Nachfolge des kränklichen und suspendierten Erzbischofs Arnold I. von Köln zusammen, weswegen er Köln nicht für längere Zeit verlassen wollte, vgl. Reg. 642 und Wolter, Arnold von Wied 44f.

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Empfohlene Zitierweise

RI IV,1,2 n. *687, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1150-07-00_4_0_4_1_2_689_D687
(Abgerufen am 24.01.2017).